Jugendclub Banda Agita

Genug!

Eine Anleitung für den öffentlichen Raum des Jugendclubs Banda Agita.
 
2020/21
 
Für Menschen ab 14 Jahren
 
Foto: Andrei Bârză
„Ich frage mich wie der Vogel den Himmel sieht. Sieht er ihn immer in Grau? Hat er immer diesen Filter vor Augen? Ich sehe ein bisschen mehr Blau. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Vielleicht sehe ich ja durch einen Filter.“
 
Diese Stadt ist nicht mehr dieselbe. Wir müssen uns die Stadt wieder aneignen, ihr begegnen, sie spüren, hören und sehen. Gemeinsam erkunden wir unsere Kieze und werden dabei selbst zur Stadt!
 
Genug getrennt, genug allein, genug isoliert! Nur gemeinsam finden wir uns zurecht und zueinander. In gegenseitigen Anleitungen werfen wir neue Blicke auf die Stadt und wie wir uns darin bewegen und begegnen möchten. Was verbindet uns? Wovon haben wir genug und wo sind wir genug?
 
Begib dich mit uns auf diese Reise und entdecke dich und deine Stadt!
 
Premiere: Juni 2021 im GRIPS Podewil
 
Von und mit: Maurice Bartz, Inessa Fettin-Beganovic, Jonathan Hecker, Fabian Hochheim, Maria Liebl, Maximilian Obernauer, Josephina Zarbock
 
Leitung, Regie, Konzept : Oana Cîrpanu
Konzept, Choreografie: Christina Wüstenhagen
Video: Andrei Nicolae Bârză
Assistenz: Mohammad Saleh
Musikalische Komposition: Johannes Welz
Mitwirkung Kostüm: Orli Baruch
Technik: Jerry Geiger
 
 
 

 

Geh, fühle!

Ein filmisches Tanztheaterstück des Jugendclubs Banda Agita in Kooperation mit dem Jugendclub des RambaZamba Theaters   Geh. Fühle. Fühle… dich. Näher, warum höher. Stopp. Schau. Fühle dich. Fühle mich. Fühle rosa. Fühle rot. Fühle Rosen, fühle Spiegel, fühle Regen, fühle Scherben, fühle Narben, fühle Haut. Fühle Grenzen, fühle Nähe, fühle Regeln, breche Regeln. Fühle uns. Von Geburt an erspüren, ertasten und berühren wir unsere Umwelt. Noch bevor wir sprechen können, kommunizieren wir über Berührungen. Berührung bedeutet Nähe und Geborgenheit, Angst und Bedrohung, Zuneigung und Abweisung. Und dann taucht im Jahr 2020 auf einmal Covid19 auf und alles ist anders. Kommuniziert wird digital, wir halten Abstand und tragen Masken. Aber es gibt da noch die Erinnerung an vergangene Zeiten und die Hoffnung, dass es möglich sein kann, sich nach einem Moment der Lähmung zurück zu kämpfen in ein Leben mit veränderten Regeln. Von und mit: Inessa Fettin-Beganovic, Jonathan Hecker, Cesary Hensel, Fabian Hochheim, Casper Hottenrott, Luise Kolbinger, Maria Liebl, Marie Meusel, Maximilian Obernauer, Ben Steppath Leitung und Regie: Oana Cirpanu, Sandra Rasch
Choreografie: Kaveh Ghaemi
Bühnenbild: Tatjana Reeh, Seongji Jang
Assistenz: Josephina Zarbock
Musikalische Komposition: Öz Kaveller
Video & Fotografie: Cristina Amate (Dochkafilms)
Technik: Jerry Geiger Mehr Infos direkt bei der Banda Agita und hier     Ein Kooperationsprojekt von GRIPS Werke e.V. mit dem GRIPS Theater und dem RambaZamba Theater. Gefördert von Aktion Mensch, Kreuzberger Kinderstiftung und der jfsb – Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin.                                        Frühere Produktionen