Unsere Ideen
Unser Vereinsziel, kulturelle Bildungsarbeit und Theaterpädagogik rund ums GRIPS zu verstärken, wollen wir auf vielfältige Art verwirklichen. Einige Projekte sind bereits auf dem Weg, andere sind langfristig gedacht und können nur mit der notwendigen finanziellen Unterstützung realisiert werden.

Schulische und außerschulische Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Der bereits bestehende Jugendclub "Banda Agita" soll in seiner Weiterentwicklung unterstützt und weitere Spielklubs sollen aufgebaut werden (z.B. ein Kinderclub und ein intergenerativer Kiez-Spielclub).
Darüber hinaus gibt es verschiedene Theaterangebote für unterschiedliche Zielgruppen (Schulklassen, Jugendliche, MultiplikatorInnen), z.B. eine interkulturelle Herbstwerkstatt.
Langfristig hoffen wir, den Aufbau einer Theaterschule für Kinder und Jugendliche verwirklichen zu können.

Kostenlose Theaterbesuche für Kinder und Jugendliche
Mit den Projekten "1000 Kids ins Theater" und "GRIPS Theaterklassen" sollen Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien die Möglichkeit haben, trotz finanzieller Schwierigkeiten am kulturellen Leben teilzunehmen.
Unsere theaterpädagogischen Projekte sind ohnehin grundsätzlich kostenlos für alle TeilnehmerInnen.

Theaterpädagogische Produktionen und innovative Praxisprojekte
Neue Formen des Mitspiels werden gesucht und erprobt. Ein wesentliches Element ist dabei die Verknüpfung von Theater- und Medienpädagogik.
Auch in anderen Projekten wollen wir mit der Verbindung unterschiedlicher Künste experimentieren und sie auf ihre pädagogische Relevanz und die Voraussetzungen für ihr Gelingen überprüfen.
Langfristig wünschen wir uns eine Zusammenarbeit mit Fachhochschulen, Universitäten und theaterpädagogischen Ausbildungsstätten, um modellhaft Projekte zu entwickeln, selbst Gegenstand von Untersuchungen zu sein und um Studierenden ein Praxisfeld zu öffnen, in dem sie mit fachlicher Begleitung wesentliche Fragen ihres Berufs erforschen können.

Vernetzung und Zusammenarbeit mit Schulen, Kinder-, Jugendprojekten, anderen Institutionen und Initiativen
Schon lange arbeitet das GRIPS Theater eng mit Schulen, Projekten, Initiativen zusammen. Die verschiedenen Felder bereichern sich gegenseitig und öffnen den Blick für neue Themen und Fragestellungen. Vielfach fließt die fachliche Kompetenz der Partner in die inhaltliche Ausgestaltung der Stücke und Projekte ein. An die bestehenden Kontakte werden die GRIPS Werke anknüpfen, ebenso wie neue Kooperationen initiieren. Gemeinsam wollen wir Ideen schmieden und Projekte entwickeln und uns im eigenen Kiez, in Berlin und bundesweit vernetzen.

Fortbildungen und Fachtagungen für MultiplikatorInnen
Um MultiplikatorInnen zu unterstützen, die kulturelle Bildung weiter voranzutreiben und in ihrem Arbeitsfeld zu vermitteln, veranstalten die GRIPS Werke Fortbildungen und Fachtagungen.
Wir beginnen in 2008 mit einem Fachtag "Interkulturelles Theater" in Kooperation mit dem LISUM (Landesinstitut für Schule und Medien) Berlin-Brandenburg.

Dokumentationen und Publikationen
Um einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit zu geben und fachliche Diskussionen anzuregen, wird die Projektarbeit ausführlich dokumentiert. Weitere Publikationen werden sich mit thematischen Schwerpunkten befassen.

1000 Kids ins Theater
GRIPS Theater ist für alle da!
Immer mehr Familien können das Geld für den Theaterbesuch ihrer Kinder nicht mehr aufbringen. Das führt dazu, dass das gemeinsame Theatererlebnis einer Schulklasse immer seltener wird. Ein Teil der Spenden, die den GRIPS Werken zur Verfügung gestellt werden, sollen diesen Kindern freien Eintritt und damit die Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen.
LehrerInnen können beim Verein Freikarten beantragen.
Bitte nutzen Sie das hier bereit gestellte Antragsformular (pdf)
Wir hoffen, dass das Vereinsvermögen so anwächst, dass wir möglichst viele Kinder ins Theater einladen können.

GRIPS Theaterklassen
Aufwachsen mit GRIPS!
Zusammen mit der Joachim & und Anita Stapel Stiftung wurde in der Theaterpädagogik des GRIPS ein Modell entwickelt, das Schulklassen regelmäßige Theaterbesuche und theaterpraktische Auseinandersetzung mit den eigenen Themen ermöglicht. Dieses Modell soll von den GRIPS Werken unterstützt und verbreitet werden und sucht weitere UnterstützerInnen.

Die GRIPS Theaterklassen besuchen von Klasse 3 bis 6 pro Halbjahr eine Vorstellung, die von einer Theaterpädagogin spielpraktisch nachbereitet wird. Dazu gibt es in zwei Schuljahren einen Theaterprojekttag zum sozialen Lernen und in den beiden anderen jeweils eine Projektwoche mit anschließender kleiner Aufführung. Der erste Theaterbesuch findet gemeinsam mit den Eltern statt. Bislang werden die Kosten zu einem Drittel von den Eltern/der Klassenkasse getragen und zu zwei Dritteln aus Stiftungsgeldern. Andere Modelle sind ebenfalls denkbar.

Den Anfang machten im Schuljahr 2006/2007 zwei GRIPS Theaterklassen an der Moabiter Grundschule in Moabit, inzwischen sind weitere Klassen an der Galilei-Grundschule in Kreuzberg eingerichtet.

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